Nordpfeil-Teppichfabrik GmbH

Mit Wirkung ab dem 01.02.2014 hat Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Udo Müller den Geschäftsbetrieb der Norddeutsche Teppichfabrik GmbH an die TPH Teppichboden-Produktions- und Handelsgesellschaft mbH, einer 100-prozentigen Tochter der Vorwerk Teppichwerke aus Hameln, verkauft und übertragen. Der Gläubigerausschuss hatte zuvor dem Kaufvertrag einstimmig zugestimmt.

Die Übernahme durch Vorwerk war möglich, nachdem Rechtsanwalt Udo Müller ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 01.11.2013 den Geschäftsbetrieb der Schuldnerin insbesondere dadurch sanierte, dass er in zwei Abschnitten den Personalbestand der Schuldnerin von über 280 auf eine der erzielbaren Umsatzgröße angepassten Mitarbeiterzahl reduzierte. Hierzu hat Herr Müller die Gründung von zwei Transfermaßnahmen initiiert. Vorwerk hat im Zuge der Betriebsübernahme knapp 70 Mitarbeiter übernommen und führt mit diesen die Betriebsbereiche Tufting, Weben, Beschichten und Färben am Betriebssitz in Geesthacht fort. Vorgesehen ist, den Betriebsteil Weberei nach Hameln zu verlegen.

Im Rahmen des Insolvenzverfahrens gilt es nunmehr noch für Herrn Müller, den umfangreichen Immobilienbestand zu vermarkten. Derzeit wird das etwa 220.000 m2 große Betriebsgelände der Schuldnerin auf Altlasten untersucht. Herr Müller befindet sich derzeit in Gesprächen mit einer Reihe von Entwicklungsträgern und der Stadt Geesthacht zur Klärung der Frage, welche bauplanerischen Absichten zu dem innerstädtisch gelegenen großen Betriebsgelände bestehen und welche Entwicklungsmöglichkeiten dargestellt werden können.

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